Die Operation eines Kindes stellt stets eine große psychische
Belastung für das Kind wie auch die Eltern dar. Ist es aus
medizinischer Sicht möglich, eine ambulante Operation
durchzuführen, so wird dieser stets der Vorzug gegeben.
Sowohl die Schmerzentwicklung als auch der Heilungsverlauf
werden durch eine schnelle Rückkehr des Kindes in seine
gewohnte häusliche Umgebung positiv beeinflusst.
Mit der Entwicklung modernster Narkosetechniken und
Überwachungseinheiten stellt heute eine ambulante
Anästhesie selbst bei Kleinkindern keinerlei
Sicherheitsprobleme dar.
In unserem ambulanten Operationszentrum werden die Kinder
gemeinsam mit den Eltern vor der Operation vorbereitet, von
den Eltern in den Operationssaal begleitet und dort nach dem
Eingriff auch wieder in Empfang ge-nommen. In der
Nachbetreuungseinheit können sich die kleinen Patienten
soweit erholen, dass sie nach abschließender Untersuchung
durch den Narkosearzt nach Hause entlassen werden können.
Sollten besondere Umstände nach der Operation eine
stationäre Aufnahme erforderlich machen, so ist diese
jederzeit in der angegliederten Kinderklinik möglich.
Kinderhände
Im Falle einer erforderlichen Operation unter stationären
Bedingungen bietet das Klinikum Starnberg neben den
Diensten der hoch spezialisierten Abteilung für
Handchirurgie die Behandlung gemeinsam mit der Abteilung
für Kinderheilkunde an.
Hiermit wird eine optimale und kindgerechte Betreuung über
die Operation hinaus garantiert. Selbstverständlich stehen in
der modernen Kinderstation "Mutter und Kind-Zimmer" zur
Verfügung.
Sowohl die personelle wie auch die technische Ausstattung
sind auf die Behandlung kleiner und kleinster Patienten
ausgerichtet.
Durch die Präsenz eines Kinderarztes "Rund um die Uhr",
ein ansprechendes Ambiente sowie eine kindgerechte
Verpflegung wird ein notwendiger Aufenthalt so sicher und
angenehm wie möglich gestaltet.
Selbstverständlich kann auch das klinikeigene Gästehaus
zur Unterbringung von Familienangehörigen jederzeit
genutzt werden.