Wird ein Kind mit einer Fehlbildung der Hand geboren, ist der Schock für die Eltern zunächst groß. Es ist jedoch wichtig, diese Fehlanlagen richtig einzuschätzen und dementsprechend zu Handeln. Die Schwere der Veränderungen variiert sehr und die Langzeitprognose für eine gute Funktion und ein ästhetisch ansprechendes Aussehen sind sehr unterschiedlich. Der 1. Schritt ist stets der Kontakt zum Kinderarzt. Primär müssen mögliche begleitende Veränderungen an inneren Organen erfasst und im gesamten Behandlungskonzept berücksichtigt werden. Bezüglich der Veränderungen der Hand sollte ein baldiger Erstkontakt mit einem Handchirurgen erfolgen. Auch wenn etwaige operative Schritte erst zu einem späteren Zeitpunkt notwendig werden, sollte gemeinsam mit den Eltern zu einem frühen Zeitpunkt eine zeitliche Planung über die folgenden Monate und Jahre abgestimmt werden.   Kinderhände