Neben der Angst vor der eigentlichen Operation fürchten sich viele Patienten zusätzlich vor der erforderlichen Narkose.
Prinzipiell kann jedoch gesagt werden, daß heute alle Arten der Anästhesie als äußerst sicher zu beschreiben sind. Dies wird neben dem
Einsatz modernster Substanzen nicht zuletzt auch durch umfassende Überwachungsgeräte im Operationssaal erreicht. Es stehen für die
Patienten der handchirurgischen Abteilung verschiedene Narkoseformen zur Verfügung.
Ziel ist es, bei sicherer Schmerzausschaltung die schonendste Narkoseform auszuwählen. Die Entscheidung hängt von der Art der
anstehenden Operation und dem allgemeinen Gesundheitszustand beziehungsweise persönlicher Vorlieben des Patienten ab. Nach
Abstimmung mit dem Operateur bestimmt der Narkosearzt gemeinsam mit dem Patienten die geeignetste Anästhesieform.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Anästhesie: www.astair.org
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Patienteninformation
Die als Plexusanästhesie bezeichnete
Betäubung des gesamten Armes von der
Schulter abwärts stellt die am weitesten
verbreitete Standartnarkose für Patienten der
Handchirurgie dar. Über einen dünnen
Schlauch wird hier der komplette
Nervenstamm des Armes "lahmgelegt". Kraft
sowie Gefühl werden ausgeschaltet. Die
Vorteile dieser Art der Anästhesie sind
vielfältig.
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Die sogenannte Lokalanästhesie eignet sich
vor allem für Eingriffe an der Haut und den
direkt darunter liegenden Weichteilen. Der
Chirurg spritz das Betäubungsmittel über eine
Nadel in den Operationsbereich. Das
Verfahren ähnelt den, was wir alle von unseren
Zahnarztbesuchen kennen. Gerade auf dem
Gebiet der Handchirurgie bieten sich viele
Eingriffe für diese Methode an.
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Bei eine Allgemeinanästhesie handelt es sich
um eine tiefe Betäubung des Patienten mit
Bewußtseinsver-lust und Ausschaltung aller
Schmerzempfindungen. Diese Form der
Anästhesie ist bei gleichzeitigen Eingriffen an
mehreren Körperregionen. Bei Kindern wird sie
zur Ausschaltung der psychischen Belastung
eingesetzt. Sprechen keine medizinischen
Gründe dagegen, so kann sich der Patient
selbst nach Wunsch auch bei anderen
Eingriffen zu dieser Art der Narkose
entscheiden.
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