Im Bereich des Freizeitsports und des Leistungssports sind zwei Gruppen von
Veränderungen zu unterscheiden.
Zum einen sind bei diversen Sportarten typische Verletzungsmuster bekannt. Die
Behandlung richtet sich hierbei zwar nach den üblichen unfallchirurgischen Grundsätzen,
es ist jedoch wichtig, bei entsprechender Vorgeschichte nach den entsprechenden
Veränderungen zu suchen.
Eine besondere Bedeutung kommt den chronischen Veränderungen wie z.B. dem gut
bekannten Tennisellenbogen oder Golferellenbogen zu. Bei einer Vielzahl von Sportarten
kommt es aufgrund einer Fehlbelastung bzw. Überbelastung zu ganz speziellen
Krankheitsbildern. Die Therapie muss hierbei exakt auf den Grad der sportlichen Aktivität
sowie die funktionelle Erwartung angepasst werden. Neben einer Überprüfung der
Sporttechnik ist oftmals eine Veränderung des Sportgeräts ein erster hilfreicher Schritt.
Zu Nennen ist hierbei z.B. eine Veränderung der Bespannung eines Tennisschlägers. Für
den Leistungssportbereich kommen des weiteren Injektionstechniken sowie eine enge
Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten zur Anlage von Tapeverbänden in
Betracht.
Letztendlich können beim Versagen all dieser Möglichkeiten gezielte operative Eingriffe
notwendig werden.
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